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  • Olympia: Bis zu 10.000 einheimische Zuschauer zugelassen
    von SID am 21. Juni 2021 um 09:42

    Maximal 10.000 einheimische Zuschauer werden bei den Olympischen Sommerspielen in Tokio (23. Juli bis 8. August) in den Wettkampfstätten zugelassen. Dies teilten die Organisatoren am Montag mit.Allerdings könnten die Wettbewerbe der in 32 Tagen beginnenden Spiele in Japans Hauptstadt auch hinter verschlossenen Türen stattfinden, sollten die Infektionszahlen wieder ansteigen.“In Anbetracht der Regierungsbeschränkungen für öffentliche Veranstaltungen wird das Zuschauerlimit für die Olympischen Spiele auf 50 Prozent der Kapazität der Austragungsorte festgelegt, bis zu einem Maximum von 10.000 Personen in allen Wettkampfstätten“, hieß es in der Erklärung der Organisatoren. Ausländische Zuschauer wurden im März grundsätzlich ausgeschlossen.Experten gegen Zuschauer bei OlympiaVor dem Treffen sagte Präsident Thomas Bach vom Internationalen Olympischen Komitee (IOC), er sei „absolut sicher, dass es eine Entscheidung sein wird, die das japanische Volk und alle Teilnehmer am besten schützt“.Hochrangige medizinische Experten, darunter Top-Berater der Regierung, hatten zuletzt erklärt, dass es aus gesundheitlicher Sicht „ideal“ wäre, die Spiele hinter verschlossenen Türen abzuhalten.Die japanische Impfkampagne verläuft weiter schleppend. Nur etwas mehr als sechs Prozent der Bevölkerung war am Montag vollständig gegen das Coronavirus geimpft, bei den Athletinnen und Athleten erwartet das IOC eine Impfquote von mehr als 80 Prozent.Eine Entscheidung darüber, wie viele Fans bei den Paralympischen Spielen (24. August bis 5. September) erlaubt sein werden, wird bis zum 16. Juli aufgeschoben, fügten die Organisatoren in ihrer Erklärung hinzu.

  • EM-Aus für Frankreichs Dembele
    von SID am 21. Juni 2021 um 09:38

    Für Frankreichs Flügelstürmer Ousmane Dembele ist die EM beendet. Der frühere Profi von Borussia Dortmund zog sich am Samstag im zweiten Gruppenspiel des Weltmeisters gegen Ungarn (1:1) eine Knieverletzung zu, wie der französische Fußball-Verband FFF am Montag mit Berufung auf Röntgenuntersuchungen mitteilte.Der 24 Jahre alte Spieler vom FC Barcelona war gegen Ungarn in der 57. Minute eingewechselt worden und musste 30 Minuten später schon wieder vom Platz. Die Dauer der Genesung sei derweil mit einem Verbleib bei der Mannschaft nicht vereinbar, so der Verband.

  • DFB-Team droht Müller-Ausfall gegen Ungarn
    von SID am 21. Juni 2021 um 09:37

    Bundestrainer Joachim Löw muss im entscheidenden EM-Gruppenspiel gegen Ungarn womöglich auf Thomas Müller verzichten. Der Anführer des deutschen Rekordmeisters Bayern München fehlte beim Training am Montagmorgen in Herzogenaurach aufgrund einer Kapselverletzung im Knie und droht für die Begegnung am Mittwoch (21.00 Uhr/ZDF und MagentaTV) auszufallen.Zu Beginn der Vorbereitung auf die Begegnung in München fehlten auch Mats Hummels (Patellasehnenreizung) und Ilkay Gündogan (Wadenprobleme). Ihr Einsatz dürfte aber nicht gefährdet sein. Toni Kroos radelte zudem nur im Fitnesszelt neben dem Rasenplatz im Adi-Dassler-Stadion. Jonas Hofmann nahm nach seiner Knieverletzung hingegen wieder am Mannschaftstraining teil.Auch der gegen Portugal (4:2) herausragende Robin Gosens (Adduktorenprobleme) stand auf dem Platz. Definitiv verzichten muss Löw gegen Ungarn auf Lukas Klostermann (Muskelverletzung).Der DFB-Auswahl genügt schon ein Unentschieden, um das Achtelfinale sicher zu erreichen.

  • Bisher 124 EM-Medaillen für deutsche Tischtennis-Asse
    von SID am 21. Juni 2021 um 09:36

    124 Medaillen stehen für das deutsche Tischtennis in der 57-jährigen EM-Geschichte vor Beginn der Einzel-Titelkämpfe am Dienstag in der polnischen Hauptstadt Warschau zu Buche. Den bislang letzten EM-Titel für den Deutschen Tischtennis-Bund (DTTB) vor der Corona-Pandemie gewann das Herren-Team 2019 bei der abgetrennt ausgetragenen Mannschafts-Europameisterschaft in Lissabon.Als Titelverteidiger der EM 2018 im spanischen Alicante treten in Warschau im Herren-Einzel Rekordgewinner Timo Boll (Düsseldorf) und im Damen-Doppel Nina Mittelham (Berlin) mit ihrer neuen Partnerin Sabine Winter (Schwabhausen) an. Die damaligen Mixed-Sieger Ruwen Filus/Han Ying (Fulda/Düsseldorf-Tarnobrzeg) wurden lediglich für die Einzel-Wettbewerbe an der Weichsel gemeldet.Insgesamt holten DTTB-Aktive bei den 38 EM-Turnieren seit der Premiere 1958 in Budapest 44 Titel. 26 Silber- und 54 Bronzeplaketten komplettieren die DTTB-Medaillensammlung bei Europameisterschaften.Zur lukrativsten EM-Konkurrenz hat sich für den DTTB das Herren-Einzel entwickelt. Nach Ende einer 34-jährigen Wartezeit durch den Triumph des heutigen Bundestrainers Jörg Roßkopf 1992 in Stuttgart schraubten die früheren Weltranglistenersten Boll durch sieben Triumphe (2002, 2007, 2008, 2010, 2011, 2012 und 2018) und Dimitrij Ovtcharov (Hameln/Orenburg) durch zwei Erfolge (2013 und 2015) die Gesamtausbeute auf zehn EM-Goldmedaillen für deutsche Spieler.Bisher acht EM-Titel gingen auf das Konto von DTTB-Herrenmannschaften. Jeweils siebenmal siegte ein Damen-Team des DTTB und ein Herren-Doppel mit mindestens einem deutschen Spieler. Fünfmal ging EM-Gold im Damen-Doppel an den DTTB sowie viermal im Damen-Einzel und dreimal im Gemischten Doppel.Erfolgreichster Titelhamster ist Boll. Das DTTB-Idol feierte außer bei seinen Einzeltriumphen mit der Mannschaft ebenfalls sieben EM-Erfolge und stand im Doppel fünf weitere Male auf dem obersten Podest. Seine bisher insgesamt 19 Erfolge bei EM-Turnieren bedeuten einen Rekord in der Historie der Titelkämpfe.

  • Boll und Co. hoffen auf EM-Medaillenregen als Appetitmacher für Tokio
    von SID am 21. Juni 2021 um 09:36

    Timo Boll und die deutschen Tischtennis-Asse hoffen bei der EM ab Dienstag in Warschau auf einen Medaillenregen als Appetitmacher für die Olympia-Wettbewerbe in Tokio (23. Juli bis 8. August). In Polens Hauptstadt gehören die Aktiven des Deutschen Tischtennis-Bundes (DTTB) nach ihren drei Titelerfolgen 2018 in Alicante gleich in vier der fünf Konkurrenzen wieder zum engeren Favoritenkreis.Rekordgewinner Boll (Düsseldorf) kann sich an der Weichsel auch mit 40 Jahren trotz der pandemiebedingten Verschiebung der Wettbewerbe um zwölf Monate seit seinem siebten Einzeltriumph in Alicante immer noch Chancen auf seinen nächsten Coup machen. Als Weltranglistenelfter muss die frühere Nummer eins aufgrund ansteigender Form nach langwierigen Rückenproblemen den topgesetzten WM-Zweiten Mathias Falck (Schweden/Rang acht) und seinen deutschen Dauerrivalen Dimitrij Ovtcharov (Hameln/Orenburg/neun) nicht fürchten.Sollte bei einem planmäßigen Verlauf außerdem Ex-Doppelchampion Patrick Franziska (Saarbrücken) ins Halbfinale einziehen, wäre den DTTB-Stars mindestens ein Platz im Endspiel sicher.Das Finale ist für Boll und Franziska auch im Doppel das Ziel. Nach ihrer mutmaßlich verhinderten WM-Medaille 2019 durch eine Erkrankung Bolls will die deutsche Topkombination bei der EM Selbstvertrauen für ihre geplanten Einsätze im olympischen Mannschaftsturnier sammeln. Formal als härteste Widersacher des Duos gelten die deutschen Meister Benedikt Duda/Dang Qiu (Bergneustadt/Grünwettersbach).Eine weitere Titelchance bietet sich Franziska im Mixed. Mit der Einzel-Mitfavoritin Petrissa Solja (Langstadt) will der „Vielspieler“ nach WM-Bronze zum ersten Mal auch EM-Gold gewinnen. Der Titel, den in Alicante die in Warschau nur im Einzel aufschlagenden Ruwen Filus (Fulda) und Han Ying (Düsseldorf/Tarnobrzeg) gewannen, wäre zugleich auch eine starkes Signal der beiden Tokio-Starter für den Medaillenkampf bei der Olympia-Premiere des Gemischten Doppels in Nippon.Als „halbe“ Titelverteidigerin im Damen-Doppel geht außerdem die deutsche Meisterin Nina Mittelham (Berlin) nach der Auflösung ihrer Erfolgspaarung mit Kristin Lang (Kolbermoor) ins Turnier. Mit ihrer neuen Partnerin und Ex-Titelträgerin Sabine Winter (Schwabhausen) darf sich die Olympia-Ersatzspielerin gleichwohl Hoffnungen zumindest auf einen Podestplatz machen.