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  • „Mich neu erfunden“ – Wade macht Auferstehung perfekt
    von Alexandra Müller am 8. März 2021 um 16:16

    Was für ein Abend für James Wade!Bei den UK Open in Milton Keynes hat sich „The Machine“ endgültig in die absolute Darts-Weltspitze zurückgekämpft. Der 37-Jährige triumphierte im Finale gegen Luke Humphries mit 11:5 und ergatterte seinen zehnten Major-Titel.SPORT1 Akademie – Werde mit Raymond van Barneveld zum Darts-Star | ANZEIGEAber damit nicht genug: Wade ist neben Phil Taylor, Michael van Gerwen und Raymond van Barneveld erst der vierte Spieler mit einer zweistelligen Anzahl an großen PDC-Titeln.Durch die Siegprämie von 100.000 Pfund rückte er außerdem auf den vierten Platz in der Weltrangliste und überholte Rob Cross als höchstplatzierten Engländer.Wade schlägt Humphries im FinaleWade zeigte über das gesamte Turnier hinweg eine beeindruckende Leistung am Oche. Im Halbfinale setzte sich der Engländer überraschend deutlich gegen Weltmeister Gerwyn Price durch.Wade legte los wie die Feuerwehr und gewann die erste Session mit 5:0. Diesen Vorsprung gab er nicht mehr aus der Hand.Auch im Finale knüpfte er nahtlos an seine bisherigen Auftritte an und entschied die Partie gegen den ehemaligen Jugendweltmeister Humphries quasi bereits bis zur ersten Pause.Wade nutzte die eklatante Doppel-Schwäche von „Cool Hand Luke“ (nur 1/13 in den ersten fünf Legs) und ging mit 4:1 in Führung. Er konnte sich sogar den ein oder anderen Fehler erlauben, blieb aber in den entscheidenden Momenten eiskalt.Schließlich standen bei ihm ein Average von 102,52 Punkten und eine Checkout-Percentage von 40,74 Prozent zu Buche. (Spielplan und Ergebnisse der UK Open 2021)Wade: „Habe mich neu erfunden““Ich bin sehr glücklich, in der Welt des Darts zu sein, es ist ein toller Ort, wenn man gewinnt“, freute sich Wade über seinen großen Triumph. Doch auch das Lob für seinen Kontrahenten kam nicht zu kurz: „Luke hat Qualität, er ist ein Gentleman und er hat seine Qualität in der Art und Weise gezeigt, wie er Michael (van Gerwen; Anm. d. Red) im Halbfinale demontiert hat.“Humphries spielte in der Runde der letzten Vier furios auf und fertigte MvG mit 11:5 ab. Der 26-Jährige überragte in diesem Duell noch mit 107,41 Punkten pro Aufnahme, vier Checkouts über 100 und einer Doppelquote von 68,75 Prozent. Es war das erste Major-Finale seiner Karriere.Gegen den erfahrenen Wade reichte es im Endspiel aber nicht aus. Der Linkshänder heimste in der Vergangenheit TV-Titel über drei Jahrzehnte hinweg ein, darauf sei er sehr stolz, bekannte Wade: „Ich genieße es wieder, ich denke, ich habe mich neu erfunden.“DAZN gratis testen und die größten Darts-Turniere live & auf Abruf erleben | ANZEIGEHumphries schwärmt von WadeSeinen letzten TV-Erfolg feierte Wade im November 2018 bei den World Series of Darts Finals. Es war bereits der zweite Major-Titel innerhalb von nur einer Woche, nachdem er sich im Oktober gegen Simon Whitlock im Finale der European Darts Championship den Titel des Europameisters gesichert hatte.Danach blieb es eher ruhig um den Routinier, die großen Titel blieben aus. Doch mit seinem Triumph bei den UK Open hat Wade seine Wiederauferstehung perfekt gemacht.“Ich denke, James ist der beste Spieler der Welt unter Druck und das hat er in diesem Spiel gezeigt“, schwärmte selbst sein Finalgegner. (Statistiken zum Finale der UK Open zwischen Wade und Humphries)Für den Familienvater, der an einer bipolaren Störung leidet, steht hingegen sein Kind an erster Stelle: „Ich bin hier, um meinem Sohn Stabilität zu geben und diese Turniere zu gewinnen, erlaubt mir, das zu tun.“

  • Verstoß gegen Hygienekonzept? DFB ermittelt gegen Aue
    von SID am 8. März 2021 um 16:09

    Fußball-Zweitligist Erzgebirge Aue könnte gegen das in Coronazeiten geltende Hygienekonzept verstoßen haben – und ist nun Gegenstand eines Ermittlungsverfahrens durch den Kontrollausschuss des Deutschen Fußball-Bundes (DFB). Das teilte der DFB am Montag mit.Der Verband geht damit einem Verdacht nach, der durch Medienberichte aufgekommen war. So sollen sich während des Zweitligaspiels am vergangenen Samstag gegen Hannover 96 (1:1) Gäste im VIP-Bereich aufgehalten haben, im dem angeblich auch Essen und Getränke serviert wurden. Zeitweise sollen die Personen auch keinen Mund-Nase-Schutz auf der Tribüne getragen haben. Zuschauer sind in den Stadien der Bundesliga momentan nicht zugelassen.Erzgebirge Aue wurde nun vom Kontrollausschuss zu einer zeitnahen Stellungnahme aufgefordert. Sobald diese vorliegt, wird das Gremium über den weiteren Fortgang des Verfahrens entscheiden.

  • Paris-Nizza: Deutsche Profis bei Bol-Sieg ohne Chance – Matthews übernimmt Gelb
    von SID am 8. März 2021 um 16:09

    Die deutschen Radprofis um Pascal Ackermann haben auch auf der zweiten Etappe der traditionsreichen Fernfahrt Paris-Nizza einen Sieg im Massensprint verpasst. Beim Triumph des Niederländers Cees Bol belegte John Degenkolb (Gera/Lotto-Soudal) nach 188 Kilometern in Amilly als bester Deutscher den sechsten Rang, der Australier Michael Matthews (BikeExchange) entriss dem irischen Auftaktsieger Sam Bennett (Deceuninck-Quick-Step) das Gelbe Trikot des Gesamtführenden.Ackermann (Kandel/Bora-hansgrohe) war beim unwiderstehlichen Antritt Bols, der den ersten WorldTour-Sieg für das deutsche Team DSM besorgte, als Siebter ebenso chancenlos wie Degenkolb und Phil Bauhaus (Bocholt/Bahrain Victorious) auf Platz acht. Titelverteidiger Maximilian Schachmann (Berlin/Bora-hansgrohe) rollte kurz dahinter im Peloton über die Ziellinie.Die zweite Etappe der 79. Auflage des „Rennens zur Sonne“ wurde von vielen Stürzen geprägt, schon früh deutete sich an, dass die Entscheidung in einem Massensprint herbeigeführt werden würde. In diesem positionierte sich Ackermann, der bei Bennetts Triumph am Vortag bereits zu früh im Wind stand, unglücklich. Degenkolb und Bauhaus fehlte das Tempo. Matthews raste hinter dem früheren Weltmeister Mads Pedersen (Dänemark/Trek-Segafredo) als Dritter ins Ziel.Am Dienstag bestreitet das Feld ein Einzelzeitfahren über 14,5 Kilometer.

  • FCN verpflichtet Rebbe für neu geschaffene Stelle
    von SID am 8. März 2021 um 15:49

    Zweitligist 1. FC Nürnberg besetzt die neugeschaffene Stelle des Sportdirektors mit Olaf Rebbe.Das teilte der Verein am Montag mit. Der 42-Jährige kommt vom griechischen Erstligisten PAOK Saloniki und kehrt damit nach knapp drei Jahren in den deutschen Profi-Fußball zurück, über die Vertragslaufzeit machte der Club keine Angaben. Rebbe arbeitet künftig Sportvorstand Dieter Hecking zu. Werde Deutschlands Tippkönig! Jetzt zum SPORT1 Tippspiel anmelden „Olaf wird dem Lizenzspieler- und Scouting-Bereich vorstehen“, sagte Hecking: „Als wir erfahren haben, dass Olaf aus familiären Gründen nach Deutschland zurück möchte, sind wir direkt mit ihm in Kontakt getreten.“ Rebbe sprach von einer „reizvollen“ Aufgabe, „weil es einen klaren Plan und eine langfristige Perspektive gibt“.Rebbe kam bei Werder Bremen erstmals beruflich mit Bundesliga-Fußball in Berührung, 2013 wechselte er zum VfL Wolfsburg und übernahm dort ab 2015 die Aufgaben als Sportlicher Leiter und dann als Sportdirektor.Ab 2017 bekleidete er diese Position beim damaligen englischen Erstliga-Aufsteiger Huddersfield Town, im Sommer 2020 heuerte Rebbe in Griechenland an.

  • Teabagging und Messerkills in Valorant unerwünscht?
    am 8. März 2021 um 15:47

    Von Fatih ÖztürkTeabagging gehörte schon immer zum Alltag in Shootern und wird bis heute zur Verhöhnung desGegners in Killcams genutzt. Auch Profis nutzen diese Geste, um Gegner aus der Reserve zu lockenund psychologisch Krieg mit ihnen zu führen. So auch beim „Valorant Champions Tour“-Spiel zwischenG2 Esports und DfuseTeam.Da es hier ebenfalls zu Szenen mit Teabagging und Messerkills kam, fühlte sich dieTurnieradministration verpflichtet, einzuschreiten. In einem von G2’s Patryk „Patitek“ Fabrowski geposteten Screenshotwurde er demnach aufgefordert, unsportliches Verhalten einzustellen.“Hey, noch eine zusätzliche Info: Bitte teabagge nicht und schieße nicht auf tote Gegner während desMatches – dieses Verhalten ist während einer Übertragung unerwünscht.“Unklar bleibt, ob diese Anweisung von Riot kam, oder nicht. Dennoch dauerte es nicht lange, bis sichG2-Teammanager Carlos „ocelote“ Rodriguez persönlich einschaltete, um den Spielern seinenStandpunkt klarzumachen.G2-Manager ocelote: „Teabaggt so viel ihr möchtet“In einer Reihe von Tweets machte er sich über die Bitte der Turnierleitunglustig und ermunterte sein Valorant-Team, diese bewusst zu ignorieren.“Moment, ich hoffe das ist nicht ernst gemeint. Wenn ich heute kein Teabagging zu sehenbekomme, drehe ich durch,“ schrieb er als Antwort auf Patiteks Screenshot. Danach ging er weiterund forderte seine Mannschaft auf, Gegner zu teabaggen und auf tote Gegner zu schießen, „so sehrihr möchtet“.Die Tweets sind eine überspitzte Kritik an einer Regel, die seiner Meinung nach nicht in die Szenepasst – zumindest bei Twitter erhielt er regen Zuspruch, bei reddit auch Kritik. „Dumme Regeln habenhier keinen Platz. Nehmt diesen Messerkill und diesen Teabag. Wollt ihr Europa so langweiligmachen, wie es vor der Existenz von G2 war? Sicher nicht!“Am Ende des Tages verlor G2 das BO3 gegen Dfuse, weswegen ihnen die nächste Phase der ValorantChampions Tour verwehrt bleibt.Weitere News zu ValorantAstra ist die neue Agentin in ValorantDignitas Valorant-Team ist komplettValorant-Liga für Frauen: VCT Game Changers