Home

  • Nie nur ans Geschäft gedacht? Hoeneß‘ Aussagen im Check
    von Lukas von Hoyer am 3. August 2020 um 21:47

    Die Abteilung Attacke ist zurück – und meldet sich direkt aus dem Ruhestand. Uli Hoeneß hat die Transferpolitik von Borussia Dortmund in einem Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung als „unklug“ bezeichnet. Der BVB hole „hochtalentierte“ Spieler, die der Klub aber wenig später als „Verkaufsobjekte“ bezeichne. Der Ehrenpräsident des FC Bayern hatte auch gleich eine Erklärung parat, warum es die Münchner in den letzten Jahren besser machten. „Wie soll ein Spieler die DNA eines Vereins hundertprozentig aufsaugen, wenn er das Gefühl hat, ein Verkaufsobjekt zu sein? Bei uns gibt es das überhaupt nicht. Wir holen Spieler für Bayern München. Und niemals, um daraus Geschäfte zu machen“, sagte Hoeneß. Laut dem 68-Jährigen könne diese unterschiedliche Herangehensweise in den wichtigen Spielen zehn Prozent ausmachen: „Ein Spieler muss das Gefühl haben: Ich bin Bayern forever“, erklärte Hoeneß die Bayern-Philosophie.Doch hat der FC Bayern wirklich bei keinem Transfer an einen lukrativen Weiterverkauf – also ans Geschäft – gedacht? SPORT1 prüft die Behauptung von Hoeneß anhand der letzten zehn Jahre. Costa nur ein MissverständnisBei einem Blick auf die Transfers der jüngsten Dekade fällt auf, dass die Bayern tatsächlich wenige Akteure mit großem Gewinn verkauft haben. Mario Mandzukic ist einer von ihnen. Der deutsche Rekordmeister hatte den Kroaten im Sommer 2012 für 13 Millionen Euro vom VfL Wolfsburg verpflichtet, zwei Jahre später ließ der Klub den Torjäger für 22 Millionen Euro zu Atlético Madrid ziehen. In seinen zwei Spielzeiten an der Säbener Straße war Mandzukic allerdings ein verlässlicher Knipser, erzielte in 88 Pflichtspielen 48 Tore. Gebraucht hatten die Münchner den Mittelstürmer also durchaus – kein Transfer, der nur auf das Geschäft abzielte. Einen anderen Fall stellt Douglas Costa dar. Den Brasilianer hatten die Bayern im Jahr 2015 für satte 30 Millionen Euro von Shakhtar Donetsk losgeeist. Zwei Jahre darauf folgte eine Leihe zu Juventus Turin, noch ein weiteres Jahr später ging der Offensivspieler dauerhaft zum italienischen Rekordmeister. Ablösesumme: 40 Millionen Euro. In München konnte Costa nur in seiner ersten Hinrunde überzeugen. Hoeneß warf ihm nach seiner Zeit im roten Trikot vor, dass es dem Brasilianer vornehmlich ums Geld gegangen sei. „Costa hat nicht funktioniert, weil er ein ziemlicher Söldner war, der uns charakterlich nicht gefallen hat“, hatte Hoeneß – zu dieser Zeit noch Präsident – der Frankenpost verraten.Ein Missverständnis – mit einem Transfer-Gewinn von 10 Millionen Euro. Bayern machte mit Rudy und Rode ein GeschäftBei Xherdan Shaqiri betrug der Gewinn drei Millionen Euro. 2012 war der Schweizer für 12 Millionen Euro vom FC Basel nach München gewechselt, 2015 ging er für 15 Millionen Euro zu Inter Mailand. Auch Shaqiri konnte sich bei den Bayern nicht vollends durchsetzen, auch wenn das Kraftpaket immer wieder gute Phasen hatte. Ob die Verantwortlichen bei der Verpflichtung des damals 20 Jahre alten Talents von „Bayern forever“ ausgingen? Zumindest fraglich.Hinter drei weiteren Spielern steht ein noch dickeres Fragezeichen: Pierre-Emile Hojbjerg, Sebastian Rudy und Sebastian Rode. Hojbjerg kam schon als 16-Jähriger ablösefrei an die Säbener Straße. Der Däne spielte zunächst für die zweite Mannschaft, wurde dann nach Augsburg und zum FC Schalke 04 verliehen. Im Sommer 2016 schloss sich der zentrale Mittelfeldspieler für 15 Millionen Euro dem FC Southampton an. Auch Rode und Rudy kamen ablösefrei. Rode wechselte 2014 von Eintracht Frankfurt an die Isar. Zwei Jahre später ließen ihn die Münchner für eine Ablösesumme von 12 Millionen Euro zu Borussia Dortmund ziehen. Der Mittelfeldstratege kam an der Säbener Straße über die Rolle des Reservisten kaum hinaus, sammelte insgesamt rund 2000 Spielminuten. Rudy blieb sogar nur ein Jahr in München, ehe er zum FC Schalke 04 wechselte. Kostenpunkt: 16 Millionen Euro. Auch der defensive Mittelfeldspieler war bei den Bayern Ergänzungsspieler, der allerdings regelmäßig zum Einsatz kam.Mehrzahl der Transfers des Kalibers „Bayern forever“43 Millionen Euro spülten alle drei Spieler zusammen in die Kassen der Bayern, ohne dass von den Verantwortlichen auch nur ein Euro in die Hand genommen werden musste. Clevere Transfers, so viel dürfte im Nachhinein feststehen. Doch auch Transfers der Bayern-Philosophie, die Hoeneß beschrieb? Wohl eher nicht. Hoeneß und Co. dürfte vor der Verpflichtung eines Rode und eines Rudy durchaus klar gewesen sein, dass es beide schwer haben würden, sich dauerhaft in München durchzusetzen. Vielmehr ergriffen sie die Chance, Verstärkungen für die Kaderbreite zum Nulltarif zu holen – ohne Risiko. Auch die Verantwortlichen des FC Bayern werden bei dem einen oder anderen Transfer in den letzten zehn Jahren also das Geschäft zumindest im Hinterkopf gehabt haben.Allerdings achtete der deutsche Rekordmeister bei der Mehrzahl der Neuzugänge darauf, dass sie das Kaliber „Bayern forever“ hatten. Das zeigen in den letzten zehn Jahren beispielhaft die Transfers von Joshua Kimmich, Niklas Süle, Thiago, Kingsley Coman, Javi Martínez, Manuel Neuer, Mats Hummels, Robert Lewandowski und Leon Goretzka.Leroy Sané – der jüngste Transfer im Zeichen der Bayern-Philosophie – wird in der nahe Zukunft zeigen wollen, dass er das Gütesiegel „Bayern forever“ verdient. 

  • Rieder kassiert Ausgleich mit Calgary
    von SID am 3. August 2020 um 21:29

    Nationalspieler Tobias Rieder hat mit seinen Calgary Flames beim Finalturnier der NHL in der Qualifikationsrunde den Ausgleich gegen die Winnipeg Jets kassiert. Die Flames unterlagen zwei Tage nach dem 4:1 im ersten Duell dem kanadischen Kontrahenten in Edmonton 2:3. Zum Erreichen der eigentlichen Playoffs sind drei Siege nötig. SPORT1 zeigt am Dienstag und Mittwoch jeweils zwei Partien der Qualifying Round in der NHL ab 18 Uhr LIVE im TVRieder, der in Spiel eins noch ein Tor erzielt hatte, blieb diesmal blass. Den entscheidenden Treffer erzielte Winnipegs dänischer Stürmer Nikolaj Ehlers Mitte des Schlussdrittels. Das dritte Aufeinandertreffen steht bereits am Dienstag an.

  • Transferticker: BVB-Star mit ManUnited bereits einig?
    von SPORT1 am 3. August 2020 um 21:19

    ManUnited mit Sancho bereits einig? (21.06 Uhr)Union holt Augsburger Luthe (18.25 Uhr)Kehrtwende bei Rashica möglich? (12.30 Uhr)TOP-THEMA: ManUnited mit Sancho bereits einig? (21.06 Uhr)Das Tauziehen um Jadon Sancho geht in die nächste Runde – ein Wechsel des 20-Jährigen zu Manchester United scheint immer konkretere Formen anzunehmen.Nach Sky-Informationen sollen sich die Engländer mit dem englischen Flügelflitzer prinzipiell auf einen Fünfjahresvertrag geeinigt haben.Eine Einigung zwischen beiden Vereinen steht aber noch aus, doch offenbar ist ManUnited inzwischen bereit, die von Dortmund geforderten 120 Millionen Euro für Sancho hinzublättern.Wie englische Medien und die Bild berichten, will United die Ablöse in Raten bezahlen – 70 Millionen Euro sollen direkt fließen, weitere 30 Millionen im kommenden Jahr und die letzte Rate in Höhe von 20 Millionen Euro im Jahr 2022.Der Guardian bringt als Grundablöse 100 Millionen Euro ins Spiel, die in Raten abgestottert werden könnten. Weitere 20 Millionen sollen als Boni hinzukommen.Der BVB will bis zum Start des Trainingslagers in Bad Ragaz am 10. August Klarheit haben, ob er für die kommende Saison mit oder ohne Sancho planen kann.+++ 18.25 Uhr: Union holt Luthe +++Bundesligist Union Berlin hat einen Nachfolger für Torwart Rafal Gikiewicz gefunden.Wie die Köpenicker am Montag verkündeten, wechselt Andreas Luthe vom FC Augsburg in die Hauptstadt. Mit den Fuggerstädtern hatte sich der 33-Jährige zuvor auf die vorzeitige Auflösung seines noch bis 2022 gültigen Vertrages geeinigt. Gikiewicz war zuvor in die Gegenrichtung von Union zum FCA gewechselt. „Union ist ein Verein, den ich schon lange kenne und dessen positive Entwicklung ich in den letzten Jahren sehr aufmerksam verfolgt habe. Nach guten Gesprächen mit den Verantwortlichen war mir schnell klar, dass ich gerne nach Berlin wechseln möchte“, sagte Luthe. Union-Geschäftsführer Oliver Ruhnert meinte: „Es ist uns gelungen, mit Andreas Luthe einen souveränen Schlussmann zu verpflichten, der die Liga gut kennt. Seine positive Ausstrahlung und seine Präsenz werden uns in der kommenden Spielzeit helfen, unsere Ziele auch im zweiten Bundesliga-Jahr zu erreichen.“Luthe wurde beim VfL Bochum ausgebildet und absolvierte 169 Spiele für die Profi-Mannschaft. Im Sommer 2016 wechselte er zum FC Augsburg, für den der gebürtige Velberter in der vergangenen Saison in zehn Partien zwischen den Pfosten stand.+++ 17.44 Uhr: Giefer geht nach Würzburg +++Zweitliga-Aufsteiger Würzburger Kickers hat Torwart Fabian Giefer vom Bundesligisten FC Augsburg verpflichtet. Wie die Franken am Montag mitteilten, erhält der 30-Jährige einen Zweijahresvertrag. „Fabian, dessen Weg ich seit seiner Zeit bei Bayer Leverkusen verfolge, ist für mich ein herausragender Torhüter, der seine Qualitäten bei uns wieder auf dem Platz zeigen wird. Davon bin ich überzeugt“, sagte Kickers-Trainer Michael Schiele. „Es steht außer Frage, dass er mit seinen enormen Erfahrungswerten, die er auf all seinen Stationen in der Bundesliga gesammelt hat, für unsere junge Mannschaft ein ganz wichtiger Faktor ist.“In Augsburg war Giefer zuletzt nur die Nummer drei. Vor seinem Engagement beim FCA spielte Giefer für Bristol City in der zweiten englischen Liga, wohin er von Schalke 04 ausgeliehen war. Seine stärkste Zeit hatte der frühere Junioren-Nationalkeeper bei Fortuna Düsseldorf (2012 bis 2014).+++ 17.02 Uhr: KSC verpflichtet Bormuth +++Zweitligist Karlsruher SC hat Robin Bormuth von Bundesliga-Absteiger Fortuna Düsseldorf verpflichtet.Nach sechs Jahren bei der Fortuna war der Vertrag des Innenverteidigers in diesem Sommer ausgelaufen. Die Vertragsdauer teilte der KSC in seiner Mitteilung am Montagnachmittag nicht mit.“Die offenen und ehrlichen Gespräche sowie die Wertschätzung, die mir dabei entgegengebracht wurde, fand ich enorm“, sagte der 24-Jährige.Seit seinem Wechsel im Sommer 2014 hatte Bormuth 60 Pflichtspiele für die Fortuna absolviert, unter Trainer Uwe Rösler rutschte er in der letzten Saison in die U23 ab.+++ 14.26 Uhr: Khedira erklärt Zukunftspläne +++Juventus Turin hat seinen neunten Scudetto in Serie erobert, doch Rio-Weltmeister Sami Khedira beklagt eine „sehr harte Saison“. „Ich bin über den Erfolg unserer Mannschaft und über den neunten Scudetto in Serie begeistert, doch seit Dezember war für mich persönlich alles frustrierend“, kommentierte Khedira, der zwei Verletzungen im Saisonverlauf erlitt und nur 18 Spiele bestreiten konnte.“Ich hätte mir mehr von mir selbst erwartet. Doch jedesmal wenn man stürzt, muss man wieder aufstehen. Das ist mein Verhalten seit 14 Jahren, in denen ich 20 Titel in Europas besten Ligen erobert habe“, sagte der Mittelfeldspieler auf Instagram. „Täglich arbeite ich hart, um so rasch wie möglich zurückkehren zu können und ich bin überzeugt, ich schaffe es“, sagte der 33 Jahre alte Mittelfeldspieler. Khedira bekräftigte seine feste Absicht, bei Juve bleiben zu wollen. „Die Bianconeri wissen, dass ich diesen großartigen Klub, seine Tifosi Italien und Juves Erbgut liebe und respektiere. Seitdem ich vor fünf Jahren hier eingetroffen bin, haben wir Enormes geleistet, und in dieser Saison können wir noch einen Titel gewinnen. Ich werde weiterhin alles geben und will endlich gesund werden, weil ich nicht nur den Klub, den Fußball und die Bianconeri liebe, sondern auch denke, dass wir zusammen Juves Geschichte fortschreiben werden“, betonte Khedira.+++ 12.30 Uhr: Kehrtwende bei Rashica möglich? +++Milot Rashica war bei Werder Bremen fest dafür eingeplant, durch seinen Transfer dringend benötigte Transfereinnahmen zu generieren. Trotz des hinterlegten Interesses von RB Leipzig entpuppt sich dieses Vorhaben aber als schwierig.“Wir haben bislang noch mit keinem Klub eine Einigung erzielt“, erklärte Werders Geschäftsführer Sport Frank Baumann am Montag. Rashica stehe daher weiter bei den Bremern unter Vertrag und werde mit vollem Engagement die Saisonvorbereitung angehen.“Es ist durchaus vorstellbar, dass Milot die ersten und vielleicht auch die letzten Saisonspiele für uns bestreitet“, meinte Baumann weiter.+++ 11.59 Uhr: Kruse-Rückkehr? Baumann mit leichtem Lächeln +++ Max Kruse hat am Sonntag in den sozialen Medien seine Rückkehr in die Bundesliga angekündigt. Seither wird verstärkt über ein Comeback bei Werder Bremen spekuliert.Geschäftsführer Frank Baumann antwortete auf Nachfrage, wie es denn um seine Drähte zu Kruse stehe, bei der Pressekonferenz zum Bremer Trainingsstart am Montag mit einem leichten Lächeln im Gesicht: „Ich hatte schon immer ein gutes Verhältnis zu Max.“Es werde noch Veränderungen im Bremer Kader geben. „Aber ich bitte um Verständnis, dass wir nicht in der Öffentlichkeit bekannt geben möchten, ob wir Angebote rumschicken, wie die Angebote aussehen. Das ist nicht unsere Art.“+++ 10.56 Uhr: U21-Nationalspieler verlässt BVB +++Borussia Dortmund hat sich von U21-Nationalspieler Dzenis Burnic getrennt. Der Mittelfeldspieler wechselt zum Zweitligisten 1. FC Heidenheim, wie beide Klubs am Montag bekannt gaben. „Die Perspektive, die mir der 1. FC Heidenheim in sehr guten Gesprächen aufgezeigt hat, haben mich komplett überzeugt“, sagte Burnic, der beim FCH bis 2023 unterschreibt.Der 22-Jährige hatte zuletzt auf Leihbasis für Dynamo Dresden gespielt. Zuvor war er mangels Spielpraxis zum VfB Stuttgart verliehen worden. Für Dortmund spielte Burnic nur ein einziges Mal in der Bundesliga, bei der 1:2-Niederlage beim SV Darmstadt im Februar 2017. „Dzenis ist in seinem Jahrgang eines der größten Talente auf dieser Position“, sagte Heidenheims Vorstandsvorsitzender Holger Sanwald. +++ 10.53 Uhr: Barca-Präsident redet Klartext zu Neymar +++Präsident Josep Bartomeu hat eine Rückkehr Neymars zum FC Barcelona aufgrund der Auswirkungen der Corona-Pandemie ausgeschlossen.“In dieser Situation ist das nicht machbar“, betonte Barca-Präsident Josep Bartomeu in einem Interview mit dem Magazin Sport. „PSG will ihn auch nicht verkaufen.“Der Brasilianer war 2017 für die Rekordsumme von 222 Millionen Euro von Barcelona zu Paris Saint-Germain gewechselt, sein Vertrag dort läuft noch bis 2022.Generell sind bei Barca nach den Verpflichtungen von Miralem Pjanic (von Juventus Turin für 60 Millionen Euro Ablöse) und Trincao (für 31 Millionen Euro von Sporting Braga) laut Bartomeu keine weiteren Mega-Transfers zu erwarten. Das betrifft auch einen möglichen Transfer von Angreifer Lautaro Martínez von Inter Mailand.“Barca hat mit Inter über Lautaro gesprochen, aber die Gespräche sind abgebrochen worden. Die Situation lädt nicht zu großen Investitionen ein“, sagte Bartomeu.+++ 10.52 Uhr: Leipzig-Abschied? Forsberg legt sich fest +++Emil Forsberg von RB Leipzig sieht seine Zukunft bei den Sachsen. „Noch bin ich hier nicht fertig und habe noch zwei Jahre Vertrag. Ich fühle mich pudelwohl, meine Familie ebenso, meine Tochter geht jetzt in die Kita, und auch meine Frau ist happy“, sagte der Schwede dem kicker.Nach Ende der Bundesliga-Saison hatte sich der 28-Jährige mit Sportdirektor Markus Krösche zusammengesetzt und über die nächsten Schritte gesprochen. „Ich habe ausschließlich positive Signale erhalten, die Gespräche waren richtig gut“, sagte Forsberg, der seit 2015 im Verein ist und zuletzt häufig mit Verletzungen zu kämpfen hatte. Vor Konkurrenz wie Winterneuzugang Dani Olmo schreckt er nicht zurück: „Ich freue mich über jeden guten Spieler, der kommt, ich habe davor keine Angst. Weil ich auch weiß, wie gut ich bin.“+++ 8.34 Uhr: Arsenal plant den großen Umbruch +++Beim FC Arsenal steht trotz dem Triumph im FA Cup – und der damit verbundenen Qualifikation für die Europa League – der große Umbruch bevor.Coach Mikel Arteta will ein Team um Kapitän Pierre-Emerick Aubameyang aufbauen. Der Vertrag mit dem Gabuner läuft allerdings nur noch bis Sommer 2021 und soll daher unbedingt verlängert werden. Gelingt das nicht, könnten die Gunners Aubameyang in diesem Sommer sogar verkaufen, um ihn nicht ablösefrei ziehen zu lassen.Transferziele stellen Phillipe Coutinho (FC Barcelona), Thomas Partey (Atlético Madrid) und Willian (FC Chelsea) da. Dafür muss Arsenal allerdings auch viel Geld einnehmen, weswegen einige Stars auf der Verkaufsliste stehen sollen. Laut Daily Mail könnten sich die Gunners von nicht weniger als zehn Stars trennen.Demnach sei – bei einem passenden Angebot – die Zukunft im Emirates Stadium von folgenden Spielern unsicher: Mesut Özil, Shkodran Mustafi, Sokratis, Matteo Guendouzi, Lucas Torreira, Henrikh Mkhitaryan, Sead Kolasinac, Alexandre Lacazette, Hector Bellerin und Rob Holding.Sonntag, 2. August:+++ 23.19 Uhr: Reals Japan-Juwel heiß begehrt +++Reals Offensiv-Juwel Takefusa Kubo wird wohl noch eine weitere Saison verliehen – dennoch sollen bereits bis zu elf Klubs an dem Japaner interessiert sein. Wie die Marca berichtet stehen unter anderem Ajax Amsterdam, Sevilla und Lazio Rom Schlange für den 19-Jährigen.Kubo kam im Sommer 2019 ablösefrei vom FC Tokio zu den Blancos und wurde direkt an RCD Mallorca ausgeliehen. Dort überzeugte er trotz Abstieg in 35 Ligaspielen mit vier Toren und fünf Assists.Wie die AS nun berichtet, soll das Offensiv-Talent für ein weiteres Jahr an Ligakonkurrent Osasuna verliehen werden. Aber auch Sevilla soll gute Karten haben im Poker um den dribblestarken Japaner. Eine Rückkehr auf die Balearen ist allerdings ausgeschlossen. Die drei offenen Nicht-Eu-Plätze im Kader sind schon anderweitig verplant.Auf längere Sicht plant Real Madrid Kubo wohl fest in der ersten Mannschaft zu etablieren – das passt auch zu seinen Plänen, wie er im Interview mit France Football verrät: „Ich habe immer gesagt, mein Ziel ist es, für Real Madrid zu spielen. Um das zu erreichen, arbeite und gebe ich mein Bestes, auch wenn ich nicht weiß, was passieren wird.“+++ 23.10 Uhr: Liverpool und Arsenal heiß auf Torwart-Juwel +++Nach einem Bericht des portugiesischen Magazins O Jogo sind die beiden Top-Klubs FC Liverpool und Arsenal offenbar an Torwart-Talent Ricardo van der Laan interessiert.Der 17-Jährige steht bereits für die U23 des portugiesischen Erstligisten Belenenses im Tor und gilt als ein vielversprechendes Talent für die kommenden Jahre. Sein Vertrag läuft schon im nächsten Jahr aus und es ist noch nicht klar, ob Belenenses das Torwart-Talent halten kann.Der Youngster besitzt die niederländische und portugiesische Staatsangehörigkeit und spielt aktuell für die U18 Portugals, ist aber auch noch berechtigt für Oranje aufzulaufen.+++ 22.30 Uhr: Hoeneß spricht über Havertz +++Uli Hoeneß glaubt nicht an einen Transfer von Nationalspieler Kai Havertz von Bayer Leverkusen zum FC Bayern.“Ich bin sicher, dass es nach Leroy Sané in diesem Jahr bei uns keinen Großtransfer mehr geben wird“, sagte der Ehrenpräsident des deutschen Rekordmeisters im Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (Montagausgabe).Das habe nichts mit der Qualität von Havertz zu tun, erklärte Hoeneß.DAZN gratis testen und internationale Fußball-Highlights live & auf Abruf erleben | ANZEIGEDer langjährige Bayern-Manager fügte vielmehr an: „Wir halten ihn alle für einen sehr, sehr guten Spieler. Aber in der Corona-Zeit nach einem Transfer von knapp 50 Millionen noch einen von 70, 80 Millionen oder mehr ohne gesicherte Gegenfinanzierung durch Spielerverkäufe zu machen, kann ich mir nicht vorstellen.“+++ 21.30 Uhr: Gacinovic vor Wechsel nach Hoffenheim +++Mijat Gacinovic steht unmittelbar vor einem Wechsel von Eintracht Frankfurt zu 1899 Hoffenheim – im Tausch mit Steven Zuber. Das berichten die Bild und Sky.Gacinovic war für das Testspiel der Eintracht gegen die AS Monaco (1:1) bereits freigestellt worden, genauso wie Lucas Torro, der mit CA Osasuna in Verbindung gebracht wird.Gacinovic spielt seit 2015 für die Eintracht, blieb in der vergangenen Saison aber oft nur Reservist. Beim DFB-Pokalsieg 2018 gegen den FC Bayern hatte der 25-Jährige das Tor zum 3:1 erzielte.+++ 20.30 Uhr: Ginter bleibt „definitiv in Gladbach“ +++Trotz lukrativer Lockrufe aus dem Ausland kommt für Matthias Ginter vom Bundesligisten Borussia Mönchengladbach ein Wechsel in diesem Sommer nicht infrage. „Ja, ich bleibe definitiv in Gladbach“, versicherte der Verteidiger im kicker-Interview (Montagsausgabe). Auch Sportdirektor Max Eberl hatte kürzlich einen Transfer des Rio-Weltmeisters ausgeschlossen.Zuletzt war über einen Abgang Ginters spekuliert worden, Inter Mailand wurde unter anderem als mögliches Ziel des 26-Jährigen (Vertrag bis 2021) genannt. „Ich habe die Anfragen natürlich registriert und mich über diese gewisse Wertschätzung gefreut, aber auch oft genug betont, wie gut es mir in Gladbach geht“, sagte Ginter dazu.Die aktuelle Mannschaft besitze „großes Potenzial und der Trainer bedeutet noch mal einen riesigen Mehrwert“, so Ginter weiter: „Ich habe in diesem Zusammenhang auch noch große Ziele und besitze zudem natürlich noch einen Vertrag.“Der 29-malige Nationalspieler kann sich auch einen langfristigen Verbleib bei der Borussia vorstellen, dafür müsse der Klub bei den Leistungsträgern für Kontinuität sorgen.+++ 19.40 Uhr: UPDATE: Kruse kündigt Bundesliga-Rückkehr an +++Der frühere Nationalspieler Max Kruse wird offenbar in die Bundesliga zurückkehren.“Ich werde mich entscheiden müssen und das wird jetzt auch passieren“, kündigte der 32-Jährige über Instagram an und versprach: „Wir sehen uns auf jeden Fall bald in der Bundesliga wieder.“ Wo er in der kommenden Saison spielen wird, werde er „demnächst“ entscheiden.Wie die Deichstube berichtet, habe es zwischen Werder Bremen und dem 32-Jährigen bereits erste lockere Vorgespräche gegeben.Nun wartet der Klub auf ein Signal des Stürmers. Bis zum Beginn des Trainingslagers im Zillertal am 14. August soll es eine Entscheidung bezüglich der Personalie geben. Für Kruse wäre es nach 2006 und 2016 der dritte Anlauf bei den Werderanern, die er erst vor einem Jahr in Richtung Türkei verlassen hatte.DAZN gratis testen und die Freitags- und Montagsspiele der Bundesliga live & auf Abruf erleben | ANZEIGEZugleich nannte das Portal den FC Schalke 04 als weiteren, neuen Interessenten im Werben um Kruse. Zuvor wurde der ehemalige Nationalspieler auch mit Union Berlin in Verbindung gebracht.Kruse hatte im Juli seinen bei 2022 laufenden Vertrag beim türkischen Topklub Fenerbahce Istanbul einseitig gekündigt und diesen Schritt mit ausstehenden Gehaltszahlungen begründet. Laut FIFA-Regularien ist ein Spieler in einem solchen Fall ablösefrei zu haben, allerdings sieht Fenerbahce die Situation anders. Eine endgültige Entscheidung in dieser Angelegenheit steht noch aus.+++ 17.50 Uhr: Holt United Legenden-Sohn Schmeichel? +++Schließt sich der Familienkreis? Manchester United ist offenbar an einem Transfer von Keeper Kasper Schmeichel interessiert. Wie die Sun berichtet, wollen die Reds den in Diensten von Leicester City stehenden Sohn ihrer Old-Trafford-Legende Peter Schmeichel für den schwächelnden David de Gea verpflichten.Der Spanier war in der laufenden Saison immer wieder durch schwere Aussetzer in die Kritik geraten.Neben Schmeichel junior steht wohl auch der junge Dean Henderson auf der Liste der möglichen Nachfolger. Der 23-Jährige kehrt diesen Sommer von einer Leihe bei Sheffield United zurück, wo er mit herausragenden Leistungen in dieser Saison 36 Mal zwischen den Pfosten stand.Kasper Schmeichel ist bei Leicester City noch bis 2023 unter Vertrag und könnte bei United in die großen Fußstapfen seines Vaters treten. Sein Vater Peter gewann 1999 im dramatischen Finale gegen den FC Bayern mit United die Champions League, wurde zudem zweimal zum Welttorhüter des Jahres gewählt.+++ 17.20 Uhr: Dorda und Lukimya verlängern beim KFC Uerdingen +++Drittligist KFC Uerdingen baut weiter auf die Abwehrspieler Christian Dorda und Assani Lukimya. Wie der Klub am Sonntag mitteilte, wurden beide Verträge jeweils um ein Jahr verlängert. Dagegen werden Torwart Rene Vollath und Alexander Bittroff den KFC verlassen.“Christian und Assani haben in der vergangenen Spielzeit zu den absolut verlässlichen Stützen in unserer Abwehr gehört“, sagte Geschäftsführer Nikolas Weinhart.+++ 14.29 Uhr: Ex-Häftling Kokorin wechselt zu Spartak +++Der russische Skandal-Profi Alexander Kokorin wird Spieler unter Ex-Schalke-Trainer Domenico Tedesco bei Spartak Moskau. Dies teilte der Klub am Sonntag mit.In der Hauptstadt erhält der 29 Jahre alte Stürmer einen Dreijahresvertrag plus Option. Kokorin war im September 2019 nach knapp einem Jahr aus dem Gefängnis entlassen worden und wurde in der abgelaufenen Saison von Zenit St. Petersburg an den FK Sotschi ausgeliehen.Die neue Spielzeit in Russland beginnt bereits am kommenden Wochenende. Spartak trifft am Sonntag ausgerechnet auf Kokorins Ex-Klub Sotschi.Kokorin, Teilnehmer an der WM 2014 sowie EM 2012 und 2016 für Russland, hatte zusammen mit seinem Nationalmannschaftskollegen Pawel Mamajew im Oktober 2018 hohe Beamte des russischen Handelsministeriums angegriffen. Nach sieben Monaten in Untersuchungshaft waren beide im Mai 2019 zu 18 bzw. 17 Monaten Haft verurteilt worden, vier Monate später kamen sie vorzeitig frei.+++ 13.25 Uhr: Köln trennt sich von Leistner +++Der 1. FC Köln und Innenverteidiger Toni Leistner (29) gehen nach nur einem halben Jahr Zusammenarbeit wieder getrennte Wege.“Wir haben im Verlauf der letzten Woche mit Toni gesprochen und ihm gesagt, dass wir derzeit ein Überangebot an Innenverteidigern haben und nicht noch einen weiteren verpflichten können. Wir wollen mit maximal vier Innenverteidigern arbeiten und nicht mit fünf, sechs oder sieben“, sagte Sportdirektor Horst Heldt der Bild.Leistner war im Januar vom englischen Zweitligisten Queens Park Rangers ausgeliehen worden. Der Defensivspezialist selbst wollte gerne beim FC bleiben, „das habe ich immer wieder betont“, hatte er zuletzt geäußert.+++ 11.16 Uhr: Zwei Neuzugänge für FC St. Pauli +++Zweitligist FC St. Pauli hat zwei weitere Spieler verpflichtet. Torhüter Dennis Smarsch (21) wechselt von Hertha BSC zu den Hamburgern und Außenverteidiger Leart Paqarada (25) kommt vom Ligarivalen SV Sandhausen.Beide Profis erhalten jeweils einen Vertrag über drei Jahre, wie der Klub am Sonntag mitteilte.+++ 11.01 Uhr: Sahin verrät Stand bei Zukunftsplanung +++Nach zwei Jahren ist Nuri Sahins Vertrag bei Werder Bremen am Saisonende ausgelaufen, aktuell ist der 31-Jährige vereinslos. Seine aktive Karriere will der Mittelfeldspieler jedoch noch „zwei oder drei Jahre“ fortsetzen, wie er nun den Ruhr Nachrichten verriet.Zugleich äußerte sich Sahin optimistisch, was die Suche nach einem neuen Arbeitgeber angeht. „Durch Corona ist ja alles etwas auf Hold gewesen, jetzt kommt langsam Bewegung rein“, sagte Sahin.+++ 10.26 Uhr: Rakitic offenbar vor Rückkehr +++Ivan Rakitic steht offenbar vor einer Rückkehr zu seinem Ex-Klub: Laut Mundo Deportivo zieht es den kroatischen Vizeweltmeister vom FC Barcelona zurück zum FC Sevilla, für den er schon zwischen Januar 2011 und Sommer 2014 auflief.Der Vertrag des 32-Jährigen in Barcelona läuft im Sommer 2021 aus. Mit einem Verkauf in diesem Sommer könnten die Katalanen wohl noch rund zehn Millionen Euro Ablöse kassieren, die angestrebte Verjüngung des Kaders vorantreiben und sich obendrein das relativ üppige Gehalt des ehemaligen Schalkers sparen.Bereits im April hatte Rakitic erklärt, es wäre „ein großer Traum, nach Sevilla zurückzukehren“.

  • Weitere Cardinals-Spiele wegen Corona abgesagt
    am 3. August 2020 um 21:14

    In der MLB wird die Luft angesichts zunehmender Coronafälle immer dünner.Nachdem nun bereits 13 Teammitglieder der St. Louis Cardinals positiv getestet worden sind, wurde auch die Vier-Spiele-Serie des Teams gegen die Detroit Tigers vorerst abgesagt.Zuvor waren die vier Cardinals-Partien gegen die Milwaukee Bucks abgesetzt worden. Nur die ersten fünf Spiele konnte die Mannschaft aus Missouri bestreiten.Wann und wie die acht ausgefallenen Begegnungen der Cardinals in der ohnehin knappen und auf 60 Spiele verkürzten Saison nachgeholt werden können, ist offen.Die Cardinals befinden sich laut Liga-Angaben in Milwaukee in Quarantäne und werden täglich getestet, am Samstag sollen sie mit einem Heimspiel gegen die Chicago Cubs wieder eingreifen.  Zuletzt waren bereits Begegnungen der Miami Marlins gestrichen worden, da es in ihren Reihen in der vergangenen Woche 18 Coronafälle gegeben hatte.Auch Spiele der Philadelphia Phillies wurden abgesagt. MLB-Chef Rob Manfred zieht Medienberichten zufolge als letzte Lösung einen Saisonabbruch in Erwägung.Als einzige der großen Profiligen in Nordamerika verzichtet die MLB auf die Errichtung einer „Blase“ und lässt die Partien ohne Zuschauer in den normalen Stadien der Teams austragen. Die Spieler werden dabei alle 48 Stunden auf das Coronavirus getestet.

  • Absage an Vettel? Wolff verkündet Mercedes-Hochzeit
    von SPORT1 am 3. August 2020 um 21:10

    War es das endgültig für Sebastian Vettel?Nach der Bekanntgabe, dass Ferrari und der Deutsche am Ende der Saison getrennte Wege gehen, machten Gerüchte um ein Engagement bei Mercedes die Runde.Formel-1-Fans träumten sogar schon von einer Fahrer-Paarung bestehend aus dem sechsmaligen Weltmeister Lewis Hamilton und dem viermaligen Champ aus Deutschland.Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff hat diesen Träumereien nun endgültig einen Riegel vorgeschoben und sich explizit zu seinen beiden Fahrern bekannt. „Wir werden die Hochzeit bald bekanntgeben. Mercedes, mich selbst, Lewis und Valtteri. Im Grunde genommen ist es ein Vierer, den wir da haben. Das ist es, was wir gern tun würden. Es gibt keinen Grund, uns schon aufzulösen“, sagte der 48-Jährige in Silverstone.Alles zur Formel 1 und zum Motorsport-Wochenende im AvD Motorsport Magazin ab sofort sonntags im TV und STREAM auf SPORT1Wolff bekennt sich zu MercedesWeltmeister Hamilton hält sich dagegen weiterhin bedeckt. Noch sei bei den Verhandlungen mit seinem Team nichts entschieden.Wolff macht sich in Sachen Hamilton-Unterschrift aber wenig Sorgen. „Weil wir einander vertrauen und seit sieben Jahren im Grunde genommen den gleichen Vertrag haben. Den müssen wir nur aus der Schublade holen und nachlesen, was drinsteht. Letztendlich geht es um die kommerziellen Bedingungen. Aber da sind wir uns immer rasch einig geworden. Ich mache mir überhaupt keine Sorgen“, so der Motorsportchef.Mit seinen Aussagen zur bevorstehenden Mercedes-Hochzeit machte Wolff zudem deutlich, dass auch er keine Abwanderungs-Gedanken hegt. In den vergangenen Wochen wurde immer wieder spekuliert, der Österreicher könnte bei Mercedes in die zweite Reihe rücken oder gar zu Aston Martin rund um Eigentümer Lawrence Stroll wechseln.